Technikfluch

Eine Heulsuse berichtet:

Vor zwei Wochen gab die Festplatte des Mc Book Air ihren Geist auf. Dabei war sie schon die zweite Generation und erst knapp über ein Jahr alt. Natürlich verstand der Technikheinz den Unterschied zwischen Garantie (keine mehr aufs Air oder die Platte) und Gewährleistung, die in eben jenem Laden gekauft wurde, nicht. Irgendwann habe ich aufgegeben, da die Beweislast schwer auf einer Durchsetzung von Ansprüchen lastete. Das Notebook war dann erst einmal weg. Reparaturen dauern.

Zwei Tage später tritt der Autor auf ein unsachgemäß abgelegtes iPad. Displaybruch. 1/4 des Bildschirmes ist nicht mehr lesbar. Das iPad war schon über ein Jahr alt. Vom Air wissen wir schon: Keine Garantie. Eine Geschichte, wie das Display ohne eigenes Verschulden brach, erübrigte sich daher. Die Reparatur kostet maximal 260 EUR und würde so ablaufen wie Copperfield, der plötzlich an anderer Stelle im Saal auftaucht, nachdem er eine Zeit lang unter einem Bettuch Bewegungen vollführte.

Soll er sich nicht so anstellen, der Anwalt. Kohle raus und reparieren. Er hat ja genug. Schlimm war aber, dass plötzlich ein Gerichtstermin anstand. Nun gehört unser Opfer der Zufälle aber zur Fraktion der Papieraktenhasser. Eine papierne Akte gibt es im Büro nur noch rudimentär. Aber es half nichts. Die Handakte musste kontrolliert- und fehlende Schriftsätze ausgedruckt werden. Zum Glück kannte mich beim LG Heilbronn niemand („Guck mal, da kommt der Poser ohne Laptop oder iPad. Na? Strom alle?).

Aber die Heulsusenstory ist noch nicht zu Ende. Kurz darauf verlangte das Sidebar-Plugin der Homepage ein Update. Copperfield: And all the Pics are gone…

Die Bilder legt man natürlich in einem Verzeichnis ab, so dass man sie jederzeit wieder aufspielen kann. Auf dem Laptop. Ein regelmäßiges Backup ist mit der Timemachine von Apple ein Kinderspiel? Aber wozu?

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